Brisbane
Mount Maroon, Paradis und deutscher Club
Gestern früh ging es gleich los mit Kenneth neuem Landrover Discovery (5-Zylinder-Version – nettes Ding!) knapp zwei Stunden in den Süden zu Mount Maroon (Mount Barney Nationalpark).
Der erste Anstieg war ein wenig ätzend – Laub und Reißig zwischen großen Steinstufen – aber dann wurde der Aufstieg (und die Aussicht) wahnsinnig schön! – und es waren sogar gute 200 Meter Kletterpartie dabei! *juhu* =D
Auf dem Rückweg hab ich mich bei meiner Bekannten im Süden (Stichwort: “Paradies”) absetzen lassen und wurde heute Morgen gleich von Kangooo-Mama mit ihrem Jungen geweckt, welche ganz interessiert in mein Zimmer hereingeschaut haben. *top!*
Zum Frühstück ging es dann in den Cleveland Yacht Club – Echtes australisches Frühstück mit Blick über das Meer: Bartwürscht, Bacon, Spiegelei, Toast (hier auch “Brot” genannt *g*), Tomaten, Kartoffelpuffer… jeah! Das haut rein! =D Vegemite hab ich übrigens auch probiert – ist wohl am ehesten noch mit Maggie zu vergleichen, nur noch ungenießbarer! (Gabi hatte schon so nen Blick als ich es vor einem echten Aussie auf’s Brot gestrichen habe: “Junge, du weißt nicht was du da tust! Tu es nicht! …”) ;-)
Danach ging es zum Frühschoppen in den Deutschen Club in Brisbane. Erdinger Weissbier vom Fass! OH GOTT! =D =D
Der Himmel auf Erden! (Wenn man mal die Akkordeonmusik und den Gesang aus den 1920er Jahren weglässt… ;-D)
Wir haben uns auf jeden Fall das ganze Wochenende über wunderbar unterhalten! Wirklich seeehr schade, dass die Woche nur 2 freie Tage hat, welche man von morgens bis abends so schön verbringen kann…! :-)
Umgezogen!
Freitag Abend bin ich umgezogen!
Natürlich keine wirklich große Sache – ich hab hier ja fast nichts dabei, dafür aber umso lohnender. Ich sitze jetzt im Süden von Brisbane (nicht mehr im Nord-Westen) an einer total ruhigen Straße auf unserer Terrasse und schreibe diese Zeilen. Das andere Haus steht ja an der Autobahn Nr. 5, die innerhalb von Brisbane nur ein- anstatt wie ausserhalb vierspurig war.
Dementsprechend laut war’s da natürlich auch wenn die schweren LKWs die hammer steilen Berge hinaufächzen…
Das Haus hier ist ein Traum (Fotos folgen), die Busanbindung quasi perfekt: Knapp 200 Meter laufen, mit dem Bus noch 3 weitere Haltestellen anfahren und dann auf Express-Busways neben der Autobahn und unterirdisch bis direkt hinter das Thiess-Gebäude gebracht werden… was wünscht man sich mehr? ;-D
Natürlich auch nicht zu vergessen Boris und eine hoffentlich auch sehr nette dritte Person die hier irgendwann noch einziehen soll.
So kann’s weitergehen! =D
Gekuendigt!
Ja, ich habe mein Zimmer gekuendigt (dabei habe ich noch nichtmal Bilder vom jetzigen gezeigt… man man man), und das Ganze ist eine sehr verzwickte Geschichte:
Als ich hier her gekommen bin wurde ich vom Sohn meiner Bekannten an eine Freundin weitergeleitet, bei der ich ein Zimmer gefunden habe. (Das Zimmer ist wunderbar und ich habe – aeh dann wohl hatte eine sehr nette, deutsche Mitbewohnerin. Die beiden australischen Mitbewohner sind bisschen strange: Einer arbeitet immer Nachts, er ist der Regal-Wiedereinraeum-Vorarbeiter, die andere ignoriert weitestgehend alle anderen im Haus).
Jetzt habe ich aber wie neulich schon geschrieben, eben dem Sohn meiner Bekannten beim Umzug geholfen und war doch sehr begeistert von dem neuen Heim, das er sich da organisiert hat. Zudem will er zwei Zimmer untervermieten – und da wir uns eigentlich praechtig verstehen war der Schritt gar nicht mehr so weit. Doof halt nur, dass ich jetzt bei seiner Freundin auszieh, an die er mich vor 2 Monaten noch vermittelt hat um bei ihm einzuziehen.
Nunja – anscheinend konnte ich ihr die Situation aber ganz gut darlegen – sie hat es zumindest verstanden und ist nicht sauer und so kann ich nach den Ostertagen dann zu Tate schreiten! =D =D
A propos Ostern: Heute konnte ich mir per Online-CheckIn einen Fensterplatz im Flugzeug sichern (natuerlich linke Seite, da man hier eine grosse Chance auf einen kompletten StadtView vor der Landung hat! =D) – Sydney, ich komme!
House, Papageien und Sonnenstich
Es ist Freitag früh, halb 8 – plötzlich passiert es: *uTz uTz uTz!* … -Stille- dann wieder: *uTz uTz uTz!* … -Stille-
Langsam erwache ich aus meinem Traum und frage mich: Welcher Doedel spielt um diese Uhrzeit immer wieder die ersten paar Takte eines sehr bekannten (und sehr genialen) House-Liedes?!?! … und da passiert es auch schon wieder: *uTz uTz uTz!*
Mühsam zieh ich mich zum Fenster und blinzel in die hellen Strahlen der Morgensonne: *uTz uTz uTz!*
Als sich mein Blick klärt, reib ich mir erst mal den Schlaf aus den Augen und meine noch zu Träumen: Das kann doch nicht sein?!
Sitzt da doch glatt im Baum direkt vor meinem Fenster ein Papagei und pfeift immer wieder die ersten Takte des Liedes!
Wohlgemerkt: Inklusive einem gar nicht mal schlechten Bass!
Einfach nur suuuperkalifragilistikexpialigetisch!!! (Für alle “Insider” *g*) Das Vieh wär mal was! Noch ein bisschen Training und man hat seine live Jukebox immer dabei! Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall hellauf begeistert! =D
Um 8 Uhr hat dann auch schon ein Freund (Boris) angerufen und mich gebeten bei seinem Umzug zu helfen.
Er musste aus seinem alten, total genialen Queenslander am Brisbane River leider ausziehen (mehr Platz für Neubauten *baeh*)…
Allerdings ist das neue Haus auch vom allerfeinsten, ein bisschen weiter draussen aber wunderschön und sehr still gelegen!
Habe auch gleich von Samstag auf Sonntag dort übernachtet (Hallo Sonnenstich) und den Sonntag über auch noch geholfen.
Als Belohnung gab’s Sachen vom deutschen Metzer und Bäcker – und ein echtes Hefe!! *WOAHR!!!!* Da macht uns deutschen hier wirklich keiner was vor! =) =)
Gestern (Montag) Abend gab’s mal wieder Steak-für-8$-Essen. Billig, gut und viel (ja, auch viel Bier ;-)): Einfach herrlich!
Mount Coot-tha und Botanischer Garten
Das Wochenende ist um, es gibt wieder was zu erzählen! =)
Freitag haben wir einen ganz entspannten “Die Siedler von Catan”-Abend gemacht und ich hab natürlich allen gezeigt, wie man das in Würzburg so spielt – jetzt wollen sie nicht mehr mit mir spielen… ;-(
Am Samstag bin ich dann losgezogen und habe Mount Coot-tha besucht. Das ist ein größerer Hügel direkt an der Stadtgrenze (kann man wunderbar mit dem Bus hinfahren), von dem man einen super genialen Ausblick auf die Stadt hat. Leider hat es immer wieder geregnet, weshalb die Sicht nicht so berauschend war. Das hat mich jedoch nicht davon abgehalten, da oben noch eine Runde zu laufen: Echt doof, wenn ein Wegweiser fehlt und aus der angepeilten 4km-Tour eine 8-9km-Tour wird (bei Mittagshitze und immer wieder einsetzendem Regen).
Hat sich aber trotzdem gelohnt, denn so hab ich krasse Bäume entdeckt die am Stumpf total verkohlt waren und deren Rinde sich ganz einfach abrubbeln lässt – total krass! =D
Nach der Tour bin ich zum Fuße des Berges gefahren – hier liegt der Botanische Garten. Wirklich sehenswert, sehr schöne Auswahl aller möglicher Pflanzen und total viele Papageien und andere Tiere unterwegs.
Gestern war die Arbeit auch ganz nett – ich habe alle Desktop-Pcs, Notebooks, Bildschirme (alt/neu), Drucker, Kopierer, etc. im ganzen Gebäude gezählt. So bin ich endlich mal wirklich überall hin gekommen und konnte sehen was in den einzelnen Abteilungen so los ist. Seite heute werte ich die Zahlen aus, schauen wir mal wo man da alles optimieren kann: Statistiken… meeehr Statistiken!!! =D
Sydney!
Ostern ist gerettet! Ich werde mich über die Feiertage mit Susanne und Sascha in Sydney treffen!
Los geht’s Freitag Morgen, übernachten werden wir in einem Jugendhostel und zurück geht mein Flug dann Montag Abend.
Sicher auf dem Programm stehen neben der Stadt die Blue Mountains – ein hammer genialer Canyon – aber mal schauen was mir meine Arbeitskollegen sonst noch so alles empfehlen. ;-)
Wah, noch zwei Wochen warten… menno… =D
Nacher kommt übrigens die Pest Control vorbei. Wurde von Ameisenarmeen überrannt, zu manchen Tageszeiten ist der ganze Boden voll von lauter kleinen Viechern (die mehr “Brennpower” haben als so ne standard Euro-Ameise *g*). Mal schaun wie gut die ihr Handwerk verstehen – ich hoffe doch sehr gut… :-)
Gipfelstürmer: Mount Warning
Gerade ging wie immer, kurz bevor die Sonne über den Hügel kommt, mein Wecker – heute schaff ich es aber vielleicht sogar noch etwas über mein Wochenende zu erzählen.
Freitag Abend war nicht sehr viel los – ich bin mit Kenneth (Arbeitskollege) direkt nach der Arbeit auf der Dachterrasse eines Pubs gesessen, wir haben uns zwei Bier genehmigt und sind dann auch schon wieder heim gefahren – immerhin kündigten sich große Dinge an und man will ja vorbereitet sein!
Samstag morgen (St. Patrick’s Day) war 8 Uhr Treffpunkt vor Thiess, und dann ging es los in den Süden – fast 2 Stunden lang auf dem Highway zum Mount Warning (welch ein heroischer Name! =D) – der einzige Hügel, der in der näheren Umgebung die Bezeichnung “Berg” verdient. (Und er verdient es – wirklich!)
Auf dem Hinweg konnte man fast den Tegernsee hinter einigen Ecken erwarten (bayerische Kühe – hier?!), wir hatten uns aber nicht verfahren und so begann der Aufstieg gegen 10:30 Uhr – es war schon ganz angenehm warm (ich hab in meinem Leben noch nicht so geschwitzt!)
Mt Warning ist ein alter Vulkan – d.h. was von ihm übrig geblieben ist. Im Prinzip steht nurnoch der Schlot (weil aus festerem Gestein), der Rest des Vulkanberges wurde wegerrodiert, was natürlich einen im Umfang relativ kleinen, aber hohen und steilen Berg zur Folge hat. Quelle: Ein Filmteam, das fast kollabierend seine Ausrüstung den Berg hinaufhievte um ein paar Sekunden Material für einen National Geographic Film zu drehen. ;-P
Zum Glück ist Mount Warning sehr dicht mit Regenwald bewachsen (was dem Wanderer seeehr entgegen kommt) – nur die letzten 100 Höhenmeter gehen Klettersteigmäßig nach oben. Ein Highlight: Der gemeine Hasenbaum, der einen Haken im Wachstum schlägt. =D
Leider waren an diesem Tag doch einige Leute auf dem Berg unterwegs, so dass nicht viele Tiere zu sehen waren (Die dicke Zwei-Meter-Schlange die von Leuten aus unserer Gruppe kurz gesehen wurde hab ich ‘leider’ verpasst). Aber nichtsdestotrotz machen die Fauna und die sich immer wieder öffnenden Ausblicke sind unglaublich genial und machen die Plagerei mehr als wett!
Auf dem Gipfel gab’s dann lunch – eine andere große, deutsche Reisegruppe (anscheinend sind wir prädestiniert dafür an sehr heissen Tagen solche Touren zu gehen *g*) – und einen absolut genialen Ausblick:
(Weitere Bilder gibt’s in der Gallerie)
Nach dem kniezermürbenden Abstieg durfte ich auf dem Rückweg noch das höchste Wohnhaus der südlichen Hemisphäre bewundern (naja – soooo toll wie es klingt ist es nicht wirklich).
Und – wir waren sogar Fisch essen! Hatte eine Box mit einem Allerlei mit Pommes, was auch alles sehr gut war (Krabbengetier) – nur das Fischfilet *woahr* sowas geht einfach mal gar nicht! :-)
Doch das eigentliche Highlight: Ich war das erste mal im Pazifik!!! =D =D =D
(zu mehr hat die Zeit – und Uhrzeit – leider nicht mehr gereicht…)
Eigentlich wollten wir dann noch in die Stadt schauen (wie gesagt: St. Patricks Day) – aber nach dem Duschen um 22:30 Uhr ging einfach nichts mehr – total ausgepowert. (mal davon abgesehen, dass hier Feiern ja nicht so lange gehen wie in Europa :-))
Das holten wir aber am nächsten Morgen mit einem sehr genialen Weisswurstfrühstück und echtem Weissbier bei Kenneth nach!
Tja, und gestern Abend war ich seit langem mal wieder Indoor-klettern – seeehr genial, und mit dem kleinen Wandermuskelkater in den Beinen eine nette Herausforderung. ;-D
Durch den Großstadtdschungel zur Arbeit
Da ich mittlerweile genug Bilder von meinem Weg zur Arbeit habe, möchte ich euch diesen natürlich nicht vorenthalten!
Für etwas mehr Übersicht gibt’s sogar eine Stadtkarte (wirklich nur der innerste Stadtkern – wer mehr sehen will sei an Google-Maps verwiesen :-)).
Bekannter Weise (oder auch nicht) wohn ich ja ein Stückchen ausserhalb vom Citykern, in einem kleinen Tal zwischen zwei Hügeln (beide gut 1km entfernt), auf welchen sich die nächsten Ortskerne mit Einkaufsmöglichkeiten[1] und Bushaltestellen befinden. Man glaubt gar nicht, wie VERDAMMT WEIT so ein doofer kleiner Kilometer mit den getätigten Einkäufen in der Mittagshitze sein kann!!!
Aber gut – Brisbane wächst, platt wie eine Flunder, täglich um rund 1500 Einwohner, da ist ein Kilometer Wegstrecke wirklich nichts.
Ich starte also jeden Morgen gegen 7 Uhr von meinem Haus[2] in die grelle Morgensonne, immer bergauf[3a][3b] Richtung Bushaltestelle. Dort kommt der Bus dann irgendwann (Die Zeiten sind alle seeehr relativ) und wenn man ein bisschen Glück hat passt man auch noch in den Bus hinein (hier behält sich jeder einen unglaublich großen Freiraum – bei uns würden da locker noch 2 Leute reinpassen – deutsche Konserve eben *g*).
Nach guten 20 Minuten im Stau stehen, bzw. auf der Busspur Stau umfahren darf ich der Kühlbox dann am „Culture Centre“[4] entsteigen, um mich zu Fuß quer über die Southbank Richtung Thiess aufzumachen.
Die Southbank war bis zur Expo 1988 ein vernachlässigtes und ungenutztes Gebiet, heute finden sich hier zig Bars, Restaurants, Museen, ein Theater, der Stadtstrand, Liegewiesen, ein kleiner Regenwald[R] und Barbecuegrills. Betreten darf ich diesen wunderschönen Stadtteil durch einen Gang aus Blumen[5], um dann vorbei an einem Tempel[6], der Griffith-Universität und einer Freilichtbühne[7] den Stadtstrand[8] zu erreichen. (Welcher übrigens nicht mit dem Brisbane-River verbunden ist – was angesichts der Haie im Fluss auch ganz gut so ist :-))
Von hier kann man das Thiessgebäude schon sehen (Mitte), und so muss ich nurnoch 50 Meter durch den Blumengang und über die Straße springen, bis ich direkt vor meiner Wirkungsstätte[9] stehe.
Dort schnell hinein, vorbei am genialen Kaenguruh in einen der vier Aufzüge und mit meiner total coolen IdentityCard in den 6ten Stock gefahren. :-)
Natürlich habe ich auch ein Bild von der anderen Seite des Brisbane-Rivers gemacht. Hier10 sieht man in der Mitte den Stadtstrand, rechts ein Stück Regenwald, links etwas Parklandschaft und natürlich über allem thronend das Thiess-Headquater.
Chinesisch Essen und Leichtathletik bei über 40 Grad
Gestern (Sonntag) war wieder so ein Tag, den man hier festhalten muss! Nachdem frühs die Vermieter da waren, habe ich panisch das Haus Richtung Bushaltestelle verlassen, wobei ich gleich meinen ersten Hitzeschock erlitten habe. Es war immerhin erst kurz nach 10 Uhr und schon jetzt unglaublich heiß! Nur gut, dass die Busse hier klimatisiert sind!
Auf ging’s also Richtung Innenstadt um dort in einen anderen Bus Richtung Sunnybanks (Ein gutes Stück im Süden von Brisbane, ~25 Minuten Fahrt) umzusteigen. Das wirklich erstaunliche war, dass der Bus direkt nach Abfahrt in eine mir schon lange bekannte, große Unterführung einbog und gut auf’s Gas drückte. Doch irgendwie wollte diese Unterführung kein Ende nehmen und so fand ich mich in einem total genial ausgebautem, unterirdischem Netzwerk von Bus-Straßen (hier fahren ausschließlich Busse) wieder, durch das wir entlang der begrünten Seiten rasten. Immer wieder wurden die Tunnel durch Kreuzungen (an deren Ampeln natürlich nur Busse standen) und Haltestellen (genau wie U-Bahn-Haltestellen, halt nur mit Bussen) unterbrochen.
Irgendwann dann schießt der Bus an die Oberfläche und rast auf seinem eigenen Highway (parallel zum offiziellen wo alle im Stau stehen) mit Maximalgeschwindigkeit nach Süden. In Sunnybanks angekommen stand erst mal chinesisch Essen auf dem Plan. Doch das war nicht einfach nur chinesisch Essen, das war original und total echtes chinesisches Essen (Yum Cha)! Und das ist einfach nurnoch GEIL! =)
Trotz Reservierung wartet man gut und gerne 30 – 90 Minuten auf seinen Platz, doch kaum sitzt man kommt auch schon die erste Bedienung mit ihrem Wagen vorbei und bietet diverse Speisen an – da unzählige dieser Wägen im ganzen Restaurant ihre Runden drehen, kann man sich quer durch die chinesische Speisekarte essen bis man platzt (das Paradies auf Erden! – mal abgesehen davon, dass man durch die Hardcore Stäbchenschule muss: Entweder man lernt zügigst mit den Dingern zu essen, oder man bleibt hungrig! *g*).
Das Essen schmeckt natürlich anders als beim Otto-Normal-Chinesen von nebenan, es gibt kaum überbackenes/gebackenes Essen, dafür total viele andere Schmankerl – wirklich schade, dass es sowas in Deutschland nicht gibt! (Das Angebot ist bei einem durchschnittlichen Preis von 8 Euro pro Person wirklich unschlagbar!)
Danach ging es weiter zu den nationalen Leichtathletik-Meisterschaften – die armen, armen Beteiligten, die nicht wie wir im Schatten sitzen konnten… um 16 Uhr hatte es immernoch 39 Grad!!! Bei den Wettkämpfen lief natürlich alles nach Plan, die Tochter von Bekannten wurde wieder australische Meisterin und ihr Freund Vizemeister (Glückwunsch!). ;-)
Nun doch sehr geschafft von der Hitze, den 2,5 Stunden Schlaf aus der vorhergehenden Nacht (schlimm, diese Parties…) und den anstrengenden Wettkämpfen, habe ich mich dann noch mit einigen Freunden am SouthBank-Stadtstrand getroffen um ein paar Runden zu schwimmen. Das Gefühl ist kaum zu beschreiben, einfach total genial, im Lichterglanz der Stadt unter unzähligen, zwischen den Palmen kreisenden, riesigen Flughunden seine Runden am total weichen Sandstrand zu drehen! =D
Panorama-Ansichten von der Stadt, wie man sie beim Schwimmen am Stadtstrand sieht gibt es hier:
- Bei Tag
- Bei Nacht
Geeeeniaaal! =)
Ich hab es getan! =D
Naja, okay, eigentlich ist das nun auch schon wieder 4 oder 5 Tage her und ich bin jetzt erst dazu gekommen, das Video um 90° zu drehen und umzucodieren (das Original hat 40MB) – aber egal! =D
Aaaalsoooo: Ich habe es getan!!! =D
Gaaanz frühs hab ich einem Wallabee seine Scheibe Brot gegeben! *giggle*
Video: hier (1,2 MB)
Total spektakulär, nicht war? =D
Da ich schon hunderte Wallabeefotos habe, gibt’s in der Gallerie jetzt auch einen Bereich für australisches Getier – da kommt sicher noch so einiges dazu (wenn ich mal schnell genug mit der Kamera bin) ;-D
