Fotos

    Wetter in Brisbane

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  • Zeit: 01:07, 10.05.08

Ausflüge

Koalas, Kangoos, Strand, Sonne, Meer, Wale…

Die vorletzte Arbeitswoche ist rum und die Arbeit stapelt sich noch auf meinem Schreibtisch.
Darum jetzt nur ein kurzer Überblick was in der freien Zeit der letzten Wochen alles tolles passiert ist - Fotos werden nachgereicht, versprochen!

Vor zwei Wochen war ich im Long Pine Koala Sanctuary, einem kleinen Zoo mit haufenweise Koalas, Kanguruhs und anderem australischem Getier. Sehr nette Sache!

Letztes Wochenende ging es an die Gold Coast (da wo die ganzen Hochhäuser stehen).
Unter anderem waren wir auf dem höchsten Wohnhochhaus der Welt (und dem höchsten Hochhaus der südlichen Hemisphäre). Den Rekord als Haus mit dem schnellsten Lift hat das Gebäude übrigens auch noch inne (und ja, die 80 Level vergehen im wahrsten Sinne wie im Fluge!).
Ansonsten hatten wir einen wunderschönen Strand(Sams)tag (Beachvolley am Pazifik-Strand - DAS ist Winter!! =D =D), am Sonntag ging es raus auf’s Meer zum Whale watching.
Es ist einfach nur atemberaubend genial, diese großen Tiere so nah zu erleben! Über was für eine Kraft die sonst doch eher gemütlich daherschwimmenden Tiere verfügen wurde uns auch beeindruckend demonstriert: Sie sind direkt neben unserem Boot gesprungen… - einfach nur Wahnsinn! :-)

Morgen geht’s nochmal nach Stradbroke Island - freu mich schon total auf das Meer! :-)

Nächsten Dienstag darf ich dann meine Arbeit meiner Arbeitsgruppe und den großen Bossen präsentieren, Freitag gibt’s ein Abschiedsessen mit meinen Kollegen.
Die Zeit rennt… sie rennt und rennt immer schneller… wirklich ein doofes Ding, diese Zeit! ;-)

Travel plans…

Mittlerweile ist ja allerhöchste Zeit, meine abschließende Rundreise zu planen - drum schnell ein paar Fakten:

  • Arbeiten noch bis Ende Juli
  • Anfang August zwei Wochen die Ostküste Australiens nach Norden hinauf
  • Eine Woche Fiji
  • Dann geht’s für eine Woche ins Rote Zentrum und von da in den Süden nach Adelaide und Melbourne
  • Von Melbourne für zwei Wochen direkt nach Neuseeland wo ich mit Fabian einen Camper mieten werde
  • Nach Neuseeland hab ich noch knapp 2 Tage in Brisbane, bevor es mit einem Stopover in Singapur wieder zurück geht

Es ist einfach nur erschreckend, wie schnell die Zeit plötzlich verfliegt! Ich würde liebend gerne vor der Uhr stehen und die Zeit einfach anhalten… aber irgendwie macht die da nicht mit… fies! ;-)

A hell of a night out here at Kingstonpark Raceway…!

Diesen Satz hab ich mittlerweile so satt! Alle 15 Minuten von einem Animateur der billige Sachen verlost ins Mikrophon geblökt - schrecklich! ;-)

Aber fangen wir von vorne an:
Am Samstag war ich mit einigen anderen Deutschen beim Kingstonpark Raceway Go-Kart fahren. An sich eine absolut geniale Sache - ein nachgebauter 1100 Meter Le Mans Kurs, relativ zügige Karts und gar nicht mal so teuer.

Aaaaber (das musste ja kommen): Es war kalt und hat die ganze Zeit wie Sau geregnet, was dem Go-Kart fahren unter freiem Himmel ohne einen Overall oder etwas ähnlichem doch ein bisschen den Spass nimmt. (Doofer weise hatten wir natürlich keine Kleidung zum Wechseln dabei: KALT! *wuah*)
Wenn man dann noch von der Werbung ausgehend erwartet, dass man bei einer “Speednight” 4 Stunden durchfahren kann wird man auch enttäuscht: 5 Minuten fahren, bis zu einer Stunde wieder anstehen und warten.

Nichtsdestotrotz war es mal wieder absolut genial in so einem Ding rumzurauschen - und die vielen Regenunfälle haben auch ihresgleichen gesucht und seeehr zur Erheitung der Zuschauer beigetragen! =D

Die alte Dame Beerwah…

Vor langer, langer Zeit gab es eine Familie an der Sunshine Coast, nördlich von dem Ort, an dem nun Brisbane liegt.
Der Vater hieß Tibrogargan, die Mutter Beerwah. Beide hatten viele Kinder die sich um sie scharten. Der älteste Sohn trug den Namen Coonowrin.

Tibrogargan, der Vater, stellte eines Tages fest, dass der Wasserspiegel des Ozeans stärker als sonst anstieg und bat seinen ältesten Sohn, Coonowrin, seine schwangere Mutter zu einem sicheren Platz zu geleiten. Doch der feige Coonowrin war so voller Angst, dass er floh und seine Mutter in stich ließ.
Ausser sich vor Wut über die Feigheit seines ältesten Sohnes schlug Tibrogargan diesen so fest, dass Coonowrin’s Rücken brach und fortan als Buckeliger in der Welt leben musste.

Nachdem die Gefahr vorüber war, bereuhte Coonowrin sein Verhalten und bat seinen Vater, seine Mutter und seine Geschwister um Vergebung. Doch diese weinten bitterlich vor Scham und so entstanden die vielen, kleinen Flüsse die heute das Gebiet durchziehen.

Tibrogargan drehte Coonowrin seinen Rücken zu und wacht seitdem über die See. Er schaut sich nie mehr zu seinem Sohn um, der immernoch mit vor Scham hängendem Kopf buckelig alleine steht und weint.

So weit die Geschichte der Aborigines über die Glashouse Mountains. Die schwangere Mutter, Mount Beerwah habe ich heute mit Kenneth erklettert.
Dazu sind wir von Brisbane aus über eine Scenic Route (Eine Art romantische Straße mit wirklich tollen Ausblicken) nach Norden in die Glashouse Mountains gefahren, wobei wir beim Herausbeschleunigen aus einem Ort (bzw. weil wir uns verquatscht hatten) gleich mal von einem Dorfpolizisten gelasert wurden - 20 Meter vor dem 70er Schild 19 km/h zu schnell - aua… kein gutes Omen! Das schlägt dann gleich mal mit 3 Punkten und $150 zu Buche. Und da hatten wir noch Glück, dass Schulferien waren - an ‘normalen’ Wochenenden werden die Strafen normalerweise verdoppelt!

Glücklicherweise haben wir uns dadurch aber nicht die Laune verderben lassen - der nächste Stop auf der Scenic Route war der Glashouse Mountains View Point.
Sehr schön zu sehen, der dicke Berg links: Mt Beerwah - da sind wir hoch, rechts klein daneben der ‘abgebrochene Drachenzahn’, Mt. Coonowrin den man leider nicht mehr besteigen darf (ist wohl zu viel passiert - war auch nur mit Seil möglich) und noch weiter rechts die 2 kleinen Hügel mit einem größeren in der Mitte - das ist Mt. Tibrogargan, der Vater. Nicht zu vergessen der Pazifik, der auf der rechten Bildhälfte den Horizont bedeckt.

Weiter ging es in das Gebiet der Glashouse Mountains auf einer Dirt-Road um Kenneths’ neuem Landrover auch mal ein bisschen Spass zu gönnen. Der Name ‘Glashouse Mountains’ kommt übrigens von James Cook, der bei der Ansicht der verregneten und sich deshalb im Sonnenlicht spiegelnden Gipfel an die Glashütten in England erinnert gefühlt hat. Dann ging es zum Fuß des Berges. (Der Weg ist übrigens gut zu sehen: Es ist der weiße Pfad der auf dem Bild nach oben führt).
Dort wurden wir erst mal von Bernhard und Mimmie mit ihrem Sohn überrascht - die waren vor 2 Monaten schonmal bei einer Tour dabei und hatten gerade ihr französisches Mittagessen aufgebaut (Waaahnsinn, was die alles an Essen in ihren Rucksack packen!), weshalb wir schonmal vorgestiegen sind.

Der ungefähr 30 minütige Aufstieg auf die gut 560 Meter in der prallen Sonne war doch etwas anstrengender, so dass ich da gar nicht viele Fotos gemacht habe - die meisten sind dann vom Rückweg wo wir allerdings auch ein bisschen Druck gemacht haben weil ein paar große Regenwolken im Anmarsch waren - und nein, auf nassem Fels will man da NICHT rumhatschen! ;-)

Nichtsdestotrotz gab es auf dem Gipfel einen atemberaubenden Ausblick! (360 Grad Panorama, 474kb) - es gibt auf dem Gipfel keine großen Pflanzen, es geht einfach direkt nach unten - genial! =D
Die Ruhe auf dem Gipfel wurde leider von den vielen Motocrossfahrern unter uns in den Fichtenplantagendoch etwas gestört. Die Fichtenplantagen sind auch absolut endlos - man meint fast, dass auf dieser einen Plantage mehr Bäume als in ganz Deutschland stehen! ;-)

Zum Abschluss der Tour sind wir mit den Franzosen dann noch etwas trinken/essen gegangen und sind dann auch ziemlich tod nach einer Stunde Heimfahrt zu Hause angekommen.

Mount Beerwah war aber auf jeden Fall der bisher schwerste Berg, den ich erstiegen bin. (Laut australischer Levels, ein schwarzer Level 5 Weg, d.h. nur für Leute mit hoher Fittness und Klettererfahrung - UGAH UGAH! ;-)) Es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt - nicht nur wegen der waaahnsinnig genialen Aussicht, sondern auch weil Wandern auf Wegen wo man denken muss wohin man tritt und man die Hände benutzen muss einfach viel mehr Spass macht! =D

Mehr Bilder natürlich, wie immer in der Gallerie. :-)

Springbrook

Springbrook Wasserfall

Am Samstag sind wir in den knapp über 100km entfernten Nationalpark Springbrook gefahren, um dort eine kurze Runde zu wandern. Neben dem Aldi-Laster beim Hinweg, waren natürlich die Ausblicke und der Wasserfall unter dem man durchgehen kann die Höhepunkte. Wir hatten sogar Glück und der Wasserfall war nicht ausgetrocknet (so wie das hier sonst fast überall üblich ist).

 

Springbrook

Nach entspannten 5km haben wir uns ganz gemütlich unterhalb des Wasserfalls an einem kleinen Teich in die Sonne gesetzt und über das Leben diskutiert - eine aus unserer Gruppe meinte sogar eine Runde schwimmen zu müssen, was sie aber dank der Wasserkälte im Schatten doch sehr schnell bereut hat. ;-)

Nach einem sehr guten Mittagsessen mit Burger und Kuchen haben wir dann noch das Auto zu Horrorpreisen getankt - unser Fahrer hatte das vergessen, wir sind gerade noch angekommen und mussten Wohl oder Übel den Notall-Kanister von einem kleinen Shop erstehen.

Danach ging’s zum “besten alle Lookouts” gefahren. Hier gab es Bäume aus Gondwana zu bestaunen (Gondwana = Urkontinent vor ungefähr 40 Millionen Jahren). Die heute lebenden Exemplare sind freilich “nur” um die 200 Jahre alt. Im Prinzip ist es übrigens eine riesige unterirdische Wurzelknolle die mehrere Bäume ausgebildet hat - total abgefahren!

Am Lookout-Punkt gab es dieses Panorama zu sehen (was leider nicht so toll geworden ist) - dennoch sind die Gold Coast (links sogar die Wolkenkratzer an der Beach) und Mount Warning (den ich schon ziemlich zu Beginn hier erklommen habe) gut zu sehen. Für Byron Bay wo ich letztes Wochenede war, ist meine Kamera leider nicht gut genug, obwohl es mit seinem Leuchtturm eigentlich ganz gut zu sehen war (leicht mittig rechts).

Wie immer gibt es natürlich noch viel mehr Fotos in der Springbrook-Gallerie.

Ganz im Osten: Byron Bay und Lismore

Dieses Wochenende haben wir Boris’ Bruder mit seiner Frau und seinem 4 Monate alten Sohn in Lismore besucht.
Aber langsam - Samstag Vormittag sind wir ganz gemütlich nach Byron Bay gefahren (2:30 Stunden fahrt) und haben dort den weltbekannten Lighthouse walk gemacht.
Dieser ist ziemlich kurz, führt aber wunderschön an der Klippe entlang hinauf zum Byron Bay Lighthouse - dem östlichsten Punkt Australiens!
Den ganzen Weg über hat man einen atemberaubend schönen Blick auf das offene Meer. So konnten wir Delphine unter uns beobachten und die Fontänen von ausatmenden Walen auf dem offenen Meer sehen (die Walsaison fängt gerade erst an!).

Beim gemütlichen Rückweg haben wir den wunderschönen Sonnenuntergang genossen, bevor wir zu unserer Herberge gefahren sind.
Byron Bay gilt übrigens als das Hippiegebiet schlechthin! Man sieht auch überall sehr interessant gekleidete Leute und auch die Autos die dort rumfahren sprechen für sich.

Nach einer sehr unruhigen Nacht, in der zig Australier auf den Gängen rumgeschrien, vor unserem Zimmer auf dem Balkon Party gefeiert, und Türen geschmissen haben sind wir zu den The Shannon Markets aufgebrochen. Dabei handelt es sich um relativ kleine Hippiemarkets - wirklich nett in einem kleinen, kühleren Tal gelegen.

Den Nachmittag haben wir dann bei Boris’ Bruder Fussball spielend verbracht, bevor wir nach einem seeeehr guten Abendessen in der besten Pizzeria Australiens (2006 *!!*) todmüde die Heimfahrt angetreten haben.

Fish and Chips zum Mutter(Sams)tag

Heute Mittag sind wir an die Küste (Cleveland) zum vorgezogenen müttertäglichen Fish and Chips - Essen gefahren, um uns dort mit Gabi und ihrer Mutter zu treffen.
Das ausgesuchte Restaurant war aber nicht nur irgendein Restaurant, nein, es war das angeblich beste in der ganzen Umgebung (”Umgebung” bedeutet in Australien wohl ungefähr in einem Umkreis von der größe Deutschlands… ;-)) - und es war wirklich gut! Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben mit so viel Genuss solche Mengen Fisch verdrückt! Waaahnsinn! =)
Vielleicht auch noch zu erwähnen die Lage des Restaurants: Am letzten Ende eines Landausläufers direkt am Wasser (zumindest bei Flut *g*) mit Blick über das Meer und auf Stradbroke Island.

Auf dem Rückweg in die Stadt haben wir noch einen Generator abgeholt, wobei unser Auto von einem Wesen aus dem Busch angegriffen wurde!
Glücklicherweise aber hat es nur die Ladefläche und den Generator erwischt, so dass wir wohlbehalten wieder nach Hause gekommen sind.

Mit Buddha Geburtstag feiern

Buddha Birthday Festival Brisbane

Letztes Wochenende fand Freitag bis Sonntag in SouthBank (dem Stadtteil wo ich auch arbeite) das “Buddha Birthday Festival” statt.
Das bedeutete viele tolle Shows (z.B. Kung Fu, Drachentanz), Gaukler, Musikanten, chinesisches Essen, Feuerwerke, und und und…
(Ich habe sogar an einer buddhistischen Zeremonie des “Licht anbietens” teilgenom- men *ins erzkatholische Bayern wink* ;-D)

Feuerwerk in Brisbane

Samstag und Sonntag Abend war jeweils ein 15-Minütiges Feuerwerk über dem River, bei denen ich natürlich einen großen Haufen Fotos gemacht habe! (1200 um genau zu sein - davon sind aber schon wieder fast 1000 aussortiert/gelöscht).

Am Samstag Abend gab es noch einen dieser kleinen magischen Momente hier:
Am einen Ende des Geländes hat eine (ziemlich gute) Band ihr Programm zu Ende gespielt (bzw. sehr gut improvisiert), als ein gut gelaunter (angetrunken wohl eher nicht, weil das Fest keine Alkohollizenz hatte) Junge vor der Bühne angefangen hat zu tanzen.
Dazu muss man wissen, dass hier alle vor der Bühne auf Stühlen sitzen und interessiert zuschauen, sich aber keinen Millimeter bewegen. Doch diesmal war es anders - der einzelne Tänzer wurde ziemlich schnell von einigen weiteren Jugendlichen gejoined, die ihren wahnsinnig guten Breakdance zum besten gegeben haben.
Aber damit noch nicht genug - eine ganzer Haufen Chinesen hat daraufhin auch das Tanzen angefangen und so wurden es immer und immer mehr, bis am Ende quasi alle Kontinente zusammen zur Musik rumsprangen - irgendwie einfach genial! =)

Ach ja - am Sonntag hab ich noch einen innerchinesischen Krieg ausgelöst! =D
Als einige Chinesen mit einigen Gasgeüllten Luftballons vor uns hergelaufen sind, konnte ich nicht widerstehen und habe einen Ballon dem vor mir laufenden Chinesen auf den Hinterkopf geschlagen. *harhar*
Dieser hat mich erst etwas irritiert angeschaut, die Idee dann aber mit Begeisterung aufgenommen und gleich mal bei einem seiner Landsleute angewandt. Und dann war alles zu spät, plötzlich haben sich mehr und mehr Chinesen gegenseitig mit Luftballons beharkt - ein riesiger Haufen kindischer Erwachsener, irgendwie total süß! =D
Wir haben uns natürlich rechtzeitig gekonnt über einen kleinen Seitenweg abgesetzt und die Ganze Eskalation aus gebührender Entfernung beobachtet! ;-)

Und da der Sonntag ein Feiertag war, und dieser in so einem Falle hier dann nachgeholt wird, war Montag auch frei! =D
Hier war ich mit Kim und Maureen bei O’Reillys, einem Regenwaldreservoir 100km südlich von Brisbane. Leider waren wir aber ein bisschen spät dran, weshalb wir nicht mehr viel anschauen konnten. (Tree-Top-Walk: Hängebrücken durch die Baumkronen waren aber drin! - Klingt allerdings nach mehr, als es wirklich ist…)

Ein längerer Besuch (mit tollen Fotos) wird aber nachgeholt und für diesmal waren allein schon die Ausblicke während der Fahrt seeeehr schön!

Stradbroke Island

Sooo… endlich mal wieder Zeit, ein paar Zeilen zu schreiben (heute ist hier ANZAC-Day - ein Feiertag, an dem die Australier ihre Armee feiern…)

Letztes Wochenende war ich auf Stradbroke Island eingeladen - eine der größten Sandinseln der Welt, welche direkt vor Brisbane liegt.
So bin ich also am Freitag gleich nach der Arbeit losgezogen: Zug, Bus, Fähre, Bus… 2:30h später (doofer Bummelzug…) war ich dann endlich am Ziel und habe erst mal gar nichts gesehen: Es war schon stockfinster…

Am nächsten Morgen hat es mir allerdings den Atem verschlagen - bei dem Ausblick zum Frühstück!
Nach dem Frühstück haben wir dann den “Gorge Walk” gemacht - einen Walk um eine Schlucht herum in der die Brandung sehr schön einläuft. Die dort so oft zu sehenden Schildkröten haben sich leider nicht blicken lassen (hatten am Wochenende wohl frei) - dafür aber einen schwarzen Riffhai, seeehr große andere Fische, Seeadler und natürlich einige Delfine.
Die Walsaison fängt auch erst in gut einem Monat an - dann muss ich auf jeden Fall nochmal dahin!!!

Am Nachmittag sind wir mit dem Rad frischen Oktopus kaufen gegangen welchen wir zum Abendessen gemacht haben - seeeehr fein! mjam mjam

Der Sonntag war ein bisschen anstrengender: Ich bin mit Hannes über 10km am Strand entlang gelaufen (von da auch die Inland-Fotos) - ist wirklich kaum auszuhalten wenn bei dem superfeinen Sand und dem blauen Wasser nur alle 1000 Meter mal eine Menschenseele anzutreffen ist! =D =D

Zwischen den Touren und dem guten Essen waren wir natürlich im Wasser: Bodysurfing! Seeehr geil! =)
Wenn man die Welle perfekt erwischt wird man von draussen bis an den Strand getragen - ist schon zieeemlich genial, auf dem Wellenkamm gut 1,5 bis 2 Meter über der Wasseroberfläche auf den Strand zu getragen zu werden.
Ich glaube ich muss das auch mal mit dem Surfbrett versuchen! =)

Ein tolles Schmankerl hat mich noch am Sonntag Abend erwartet, als ich mit dem Wassertaxi auf dem Rückweg zum Festland in den Sonnenuntergang fahren durfte!

Auf jeden Fall ein absolut geniales und entspannendes Wochenende! - die Fotos in der Gallerie sollten für sich sprechen! =)

Mount Maroon, Paradis und deutscher Club

Gestern früh ging es gleich los mit Kenneth neuem Landrover Discovery (5-Zylinder-Version - nettes Ding!) knapp zwei Stunden in den Süden zu Mount Maroon (Mount Barney Nationalpark).
Der erste Anstieg war ein wenig ätzend - Laub und Reißig zwischen großen Steinstufen - aber dann wurde der Aufstieg (und die Aussicht) wahnsinnig schön! - und es waren sogar gute 200 Meter Kletterpartie dabei! *juhu* =D

Auf dem Rückweg hab ich mich bei meiner Bekannten im Süden (Stichwort: “Paradies”) absetzen lassen und wurde heute Morgen gleich von Kangooo-Mama mit ihrem Jungen geweckt, welche ganz interessiert in mein Zimmer hereingeschaut haben. *top!*

Zum Frühstück ging es dann in den Cleveland Yacht Club - Echtes australisches Frühstück mit Blick über das Meer: Bartwürscht, Bacon, Spiegelei, Toast (hier auch “Brot” genannt *g*), Tomaten, Kartoffelpuffer… jeah! Das haut rein! =D Vegemite hab ich übrigens auch probiert - ist wohl am ehesten noch mit Maggie zu vergleichen, nur noch ungenießbarer! (Gabi hatte schon so nen Blick als ich es vor einem echten Aussie auf’s Brot gestrichen habe: “Junge, du weißt nicht was du da tust! Tu es nicht! …”) ;-)

Danach ging es zum Frühschoppen in den Deutschen Club in Brisbane. Erdinger Weissbier vom Fass! OH GOTT! =D =D
Der Himmel auf Erden! (Wenn man mal die Akkordeonmusik und den Gesang aus den 1920er Jahren weglässt… ;-D)

Wir haben uns auf jeden Fall das ganze Wochenende über wunderbar unterhalten! Wirklich seeehr schade, dass die Woche nur 2 freie Tage hat, welche man von morgens bis abends so schön verbringen kann…! :-)

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