August, 2007
Adelaide, Melbourne und Great Ocean Road
Adelaide… nunja… eine groessere Countrystadt, die man an einem Tag leicht abfruehstuecken kann - einige nette Museen.
Melbourne ist da schon ganz anders - hier gibt es soooo viel zu machen und erleben!
Gestern hab ich mir meine Fuesse wund gelaufen und habe die Stadt erkundet (wie es sich gehoert um 7 Uhr fruehs losgezogen - doofer weise machen die Sehenswuerdigkeiten hier allesamt erst um 10 Uhr auf…).
Mehr durch Zufall habe ich die Ausstellung “20 Jahre Pixar” entdeckt - Pixar ist das 3D-Animationsstudio das unter anderem die Filme Cars, Toy Story, Monster AG und Ratatouille gemacht hat.
Die Ausstellung zeigt sehr ausfuehrlich den kompletten Werdegang zum fertigen Film - aaaabsolut Sehenswert und genial! - da bin ich gleich mal den ganzen Nachmittag ueber haengen geblieben und habe dafuer Picasso, Tiepolo und Co canceln muessen. ;-(
Es ist einfach Wahnsinn, wieviele Bilder (alleine schon geniale Kunstwerke an sich) erstellt werden um erst mal die Farben und Lichter, Gags und Hintergrund-Landschaften zu entwickeln - und dann die Knetfiguren und vielen Figur-Skizzen bis ein Charakter entwickelt ist… WOW!!!
Heute ging’s mit einer Tagestour ueber die Great Ocean Road. Das bekannteste davon sind wohl die “12 Apostel” und die “London Bridge”. Sehr sehenswerte Naturschauspiele! - und das beste: Ich hab einen Helikopterflug ueber das Ganze gemacht!!!
AAAAAAAAALLLTER!!! =D =D … ganz klares Ziel fuer meine erste Million: Ne Heli License! ;-)
Morgen frueh geht’s los nach Auckland, New Zealand wo ich mich mit Fabian treffen werde. Ganz klar ein Highlight nach dem anderen hier - so muessts noch laenger weiter gehen! ;-)
Outback - the Red Centre
Gestern Abend bin ich von meiner Outback Tour wieder an der Kueste angekommen - diesmal im Sueden, in Adelaide.
Outback… einsam und doch wahnsinnig touristisch, manchmal alles andere als still, dann wieder lautlos, kalt und heiss, sehr hell und selten dunkel, viel rot und blau - und noch mehr gruen.
Auf jeden Fall doch ganz anders als man es sich vorgestellt hat - und doch einfach nur umwerfend! =)
… definitiv eine der Sachen, die man einmal im Leben gemacht haben sollte!
Ausfuehrlichere Geschichten und Bilder kommen natuerlich erst wieder ein wenig spaeter… sorry ;-(
Bula Fiji!
Zurueck und auch schon wieder weg - so sieht’s momentan aus…
Gestern Abend gegen 21 Uhr war ich wieder zurueck aus Fiji und jetzt schreib ich schon von Alice Springs aus - das Reisen geht wirklich an den Schlaf! ;-)
… aber ab morgen ist ja wieder Outback angesagt - da herrscht eine viiieeel langsamere Zeit… =)
Fiji…
Fiji-Time: Die bist rechtzeitig wenn du da bist…
Sonne, einsame Straende, Korallen 20 Meter vor dem Sandstrand, nette Menschen, tuerkisblaue See, tolles Essen, 30 Grad Sonne, Palmen… - ich glaube man kann das gar nicht richtig beschreiben - da helfen nur Bilder… tausende Bilder! =D
Doofer weise - wie oben schon angedeutet - war ich aber ein bisschen unter Zeitdruck in Brisbane (vor 24 Stunden war ich noch in Fiji, 4 Stunden Schlaf in Brissie und nun schon hier…) - d.h. ich hab keine Fotos bei mir =(
Aber bis dahin koennen sicher meine beiden Reisekumpanen aushelfen: Fabian und Torben sollten in den naechsten Stunden dazu gekommen sein Bilder online zu stellen.
Gestartet hat unser Inselabenteuer gleich sehr imposant: Wir sind zur ersten Insel geflogen - was es bedeutet ueber die Fiji-Inseln hinwegzufliegen - in einer kleinen Propellermaschine - kann sich wohl jeder denken… Wahnsinn!
Ein Mitarbeiter des ‘Flughafens’ auf unserer Zielinsel (der einzige Flughafenmitarbeiter dort *g*) hat uns an einen einsamen super-genialen Strand gefuehrt, wo wir unsere ersten Schnorchelabenteuer erleben durften…
Korallen direkt vor dem Strand, 20cm unter dem absolut klaren Wasser und der wolkenlosen Sonne darueber… woooohoooo! =)
Danach ging es dann weiter mit Faehren - ganz hoch in den Norden der Yasavas und dann 2x jeweils 2 Tage in einem Ressort.
Diese hatten wir direkt in Fiji im Flughafen gebucht und wirklich 2 Sahnestuecke erwischt - ein Traum….!
Um das einheimische Getraenk ‘Kava’ sind wir natuerlich auch nicht rumgekommen…
leider hat mein Magen das mal gar nicht gemocht (schmeckt auch nicht besonders - sind wohl geheckselte Stuecke einer Pfefferpflanze) - die Nachwehen merk ich jetzt noch 4 Tage spaeter… =(
Aber von diesem kleinen Zwischenfall abgesehen: Fiji - Wahnsinn! Unbedingt mal hin, wirklich! =)
Von den Whitsundays zurück nach Brisbane
Los ging es am 5.8. früh morgens mit meinem Europcar Leihwagen Richtung Rockhampton. Auf dem Weg ein kurzer Stop in Mackay - eine typische Countrystadt, nicht wirklich sehenswert. Dann weiter den Highway entlang nach Süden, weiterer Zwischenstop an einem total verlassenen Strand - nur ein kleiner Campingplatz beherbergt ein paar Menschen.
Total genial Fahrt den Highway entlang im Sonnenuntergang - geniale Farben in der Landschaft!
In Rockhampton dann eeewig ein Hostel gesucht - war aber auch wirklich fies versteckt das YHA!
Rockhampton ist eine etwas größere Countrystadt, Frühstück am Fluss und ein kurzer Blick auf alte Häuser aus der Besiedlungsepoche (sehr herrenschaftlich). Dann weiter nach Gladstone, wo die Tour durch die größte Aluminiumraffinerie der Erde leider schon seit 3 Tagen ausgebucht war. :-( Immerhin konnte ich einen Blick vom Besucherhügel werfen - waaahnsinn! Das Ding ist wirklich riesig! Überall Förderbänder, Pipelines, Schiffe… Dreck… krass…!
Hier habe ich in der Touriinfo (die ist in Australien wirklich einsame Klasse!) von einer alten Dame den Tip bekommen, doch den kleinen Strand bei Tannum Sands als Mittagspause zu besuchen. Gesagt, getan und schwupps saß ich fast alleine an einem preisgekrönten, etwas abseits gelegnen Strand - woohoo, that’s life! :-D
Von hier ging es am 6.8. weiter nach Agnes Water und Town of 1770. Wie der Name schon sagt wurde Australien hier im Jahre 1770 von Captain Cook entdeckt. Zeitlich habe ich es sogar gerade noch geschafft, vom Cook’schen Anlandungs-Aussichtspunkt aus den Sonnenuntergang zu genießen.
Die Nacht habe ich im bisher besten Hostel verbracht - das Southern Cross in Anges Water ist wirklich der Wahnsinn! Die Anlage mit einigen Bungalows, Park und Gemeinschaftsbereich mit Pool, Billiard, TV, etc. erinnert eher an ein 4 Sterne Ressort, als an ein Backpacker Hostel.
Am nächsten Morgen dann ein Rundflug über die Landschaft in einer kleinen Cessna, 3 Passagiere und der Pilot. Inklusive Zwischenlandung an der Beach einer Halbinsel und Austern direkt vom Fels. Der Pilot hat auf dem Flug einige Kunststücke gemacht (Rollen, Sturzflüge, Halbe Loopings, etc..) - mir war ja sooooo schlecht - aber geil war’s! Durfte sogar knappe 10 Minuten lang selber Fliegen (”Hier, nimm das Steuer in die Hand und mach mal… geiles Feeling oder, mate?”) - seeeehr cool! :D
Danach Zwischenstop in Bundaberg und Besichtigung der Bundaberg-Rum Destillery - eine feine Sache (… die Probe ;-)).
Das Ziel des Tages war Harvey Bay, wo ich nach Ankunft im Hostel gleich meine 3 folgenden Tage gebucht habe:
Eine Self-Drive Safari auf Fraser Island - hier gibt es nur Sandstraßen und Dschungel (es ist die größte Sandinsel der Welt).
Unsere Gruppe bestand aus 3 4-Wheel-Drives mit jeweils 8 Personen. Haben alle super Zusammengepasst und hatten 3 tolle Tage!
Haben natürlich die wichtigstens Sehenswürdigekeiten abgeklappert wie Lake McKenzie, Lake Wabbie, Champain Pools und diverse Lookouts. Zu sehen waren Goanas (= große Echsen), Haie, Rochen, Wale und meist zu spät: Dingos…
Die Wildhunde klauen wirklich alles, was nicht im Auto verräumt ist! - Leider auch unser Grillfleisch für den zweiten Abend… ;-(
Gestern (10.8.) ging es dann wieder zurück auf’s Festland - sind in der 24-Mann-Gruppe dann noch bei einem Chinesen All-You-Can-Eat eingefallen (die waren vll. fertig als wir gegangen sind *harhar*) und heute ging es dann wieder zurück nach Brisbane.
So - das war meine Self-Drive Ostküstentour. Leider fehlt mir die Zeit um wirklich alle tollen Sachen die ich so erlebt und gesehen habe zu schildern denn morgen früh (sehr früh…) geht’s weiter für eine Woche nach Fiji und bis dahin hab ich noch soooo viel zu erledigen.
Auf jeden Fall hat sich das selber fahren absolut gelohnt (wenn auch vergleichsweise ziemlich teuer) - die Mobilität und extra Ziele die man anfahren kann, abseits von allen anderen Backpackern waren das Geld auf jeden Fall wert! :)
Update:
- Insgesamt rund 1350 km gefahren
- Unterwasserkamera Bilder müssen noch entwickelt werden
- Ein Paar Fotos hochgeladen: Ostküstentour
Segeln um die Whitsundays
Gerade eben bin ich von 3 Tagen Segeln um die Whitsunday Islands wieder an Land gefallen - natuerlich wiegt sich jetzt sogar das Land hin und her und mir ist noch ganz schwindelig. Aber fangen wir von vorne an…
1.8.
Mein Housemate Boris hat Geburtstag und wir fuehren ihn zum Fruehstueck in Brisbane aus (natuerlich mit Weissbier).
Angetrunken fall ich um 12:55 in das Flugzeug Richtung Airlie Beach, wir landen ausserhalb mitten im Busch und fahren 30 Minuten nach Airlie Beach wo ich jetzt auch am Computer sitze.
Dann nurnoch einchecken, Sonnenuntergang am Strand, Abendessen und vorbereiten fuer den naechsten Morgen
2.8.
10:00 Uhr, nach einigen Formaltitaeten betreten wir die Matador - unser Heim fuer die naechsten 3 Tage.
Das Schiff ist ein Rennsegler von 1991 und hat viele Regattas gewonnen. Der Tag faengt auch schon sehr gut an: Wir segeln zu einer Insel mit Vorgelagerter Sandbank und haben dort unseren Introduction Dive. Meine ersten 12 Minuten atmend unter Wasser - toootaaaal komisch wenn man das das erste mal macht! Aber absolut atemberaubend: Die vielen Farben der Korallen und Fische ueberall - waaahnsinn! Danach ging es segelnd weiter in eine Buch in der wir ueber Nacht Schutz gesucht haben (Schoener als Herr der Ringe…)
3.8.
Auf geht’s zu Whiteheaven Beach (das wovon man ueberall Fotos sieht). Die Beach hat 99% reinen Silikatsand - die Sonne kann noch so drauf bruellen, man verbrennt sich einfach nicht die Fuesse. Wir durften dort 90 Minuten Zeit verbringen um danach noch auf den Auskuckspunkt zu gehen - total genial schoen! Hunderte Rochen und andere Fische unter uns im Wasser!
Danach ging es weiter zu einer sehr kleinen Insel die man nur anfahren darf, wenn auf dem Boot weniger als 14 Leute sind.
Obwohl unser Boot fuer 33 Leute ausgelegt ist waren wir aber nur 8 + 5 Crew - genial! (viel Platz hehe)
Dort waren die Korallen kaum beschaedigt - wiedermal aaaabsolut genial! (35 Minuten lang 12 Meter tief getaucht)
Auf dem Weg zu unserer naechsten Uebernachtungsbucht haben wir noch Wale im Sonnenuntergang getroffen und mehrere riesige (!) Seeadler vor unserem Boot gefuettert - die haben Kraft…!
4.8.
40 Minuten Tauchen in der Bucht in der wir uebernachtet haben - ich habe in meinem Leben noch nicht so viele Fische gesehen! (Wir nicht umsonst auch “Fishtank” genannt) Wir haben uns einfach auf den Boden gekniet und man hat keine Korallen vor Fischen mehr gesehen. Beim weitertauchen sind dann zwei Fischschulen mit uns mitgeschwommen - das ist mal ein ‘fischiges’ Gefuehl! ;-)
Ein weiteres Highlight war auch das Tauchen durch eine Unterwasserschlucht und eine 1,5 Meter lange Monstermuschel am Ende.
Danach sind wir ganz gemuetlich (mit Motor, weil mal ueberhaupt kein Lueftchen) zurueck in den Hafen ‘gesegelt’.
Tja… und jetzt wankt hier noch alles, wir haben seeehr viel Sonne abbekommen und es war einfach nur suuuuper genial! Kann ich wirklich nur empfehlen (und von traeumen!).
Ich hab jetzt sooo viele Details und tolle Sachen vergessen zu erwaehnen (z.B. dass heute 2 Wale synchron 40 Meter vor unserem Boot gesprungen sind, oder dass kleine Rennen das wir mit einem anderen Segelboot hatten, oder die riessigen Schildkroeten und Monsterfische, oder die Delfine, oder… waahh ;-)) - hoffen wir einfach, dass meine Unterwasserbilder einigermassen was geworden sind! ;-)
So langsam wird’s Zeit - wir treffen uns gleich fuer einen Abschlusstrunk in einem grossen Backpacker Hostel/Bar/Disco-thingy (Insider, sorry ;-))
