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    Wetter in Brisbane

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  • Zeit: 19:15, 24.07.08

Vier Tage Sydney

Gestern Abend bin ich wieder aus Sydney gekommen. Groooooooße Stadt! (Mit dem Zug eine Stunde bis zur Stadtgrenze) Leider hatten wir bis auf Ostermontag immer wieder kleine Schauer zwischendrin, so dass auch die Sicht nicht immer vom besten war.
Muss jetzt aber gleich los zur Arbeit, darum nur eine kleine Liste der ‘Sehenswürdigkeiten’ die wir besucht haben - Details (900 Fotos und Filme stehen bereit =D) folgen später.

Und los geht’s:

Karfreitag
Ich war schon recht zeitig am Flughafen und habe dort einen Amerikaner kennen gelernt (”Ja klar findest du hier keinen Amerikaner der Bush gewählt hat. Die, die Bush gewählt haben reisen doch nicht durch die Welt! Die sitzen dumm und fett in ihrem Sofa daheim und wissen überhaupt nichts!” - wo er recht hat…)
Der Hinflug war wunderbar (über den Wolken), knapp über eine Stunde und mit ein bisschen Verspätung (Brisbane eben: Nur nicht stressen lassen - immer mit der Ruhe!). Danke an Kenneth, der mir den Tipp gab auf der Linken Fensterseite einen Platz zu reservieren. So hatte ich kurz vor der Landung den perfekten Blick über die Harbour Bridge, die Oper und die Innenstadt Sydneys.

Nachdem ich meinen Rucksack im Hostel (direkt an der “Central Station” gelegen) etwas entleert hatte, sind wir quer durch die Innenstadt Richtung Darling Harbour und weiter auf die Harbour Bridge gelaufen, von wo man einen wunderschönen Ausblick auf die Oper und die Innenstadt hat. Danach ist dann Sascha zu uns gestossen, wir haben die Oper aus der Nähe begutachtet und uns dann zum Abendessen Richtung Darling Harbour aufgemacht. So nah wie dort war mir bisher noch kein Känguruh! =D
Medium rare, sehr zart und wirklich sehr wohlschmeckend! =)
Leider hat es immer wieder (mitunter auch stärker) geregnet, weshalb wir uns dann todmüde in unser Hostel zurück gezogen haben.

Samstag
Los ging unsere heutige Tour nach dem Frühstück durch den Regen beim “Queen Victoria Building” (QVB), einer Einkaufsmall. Sehr nett, hat einen gewissen, alten, englischen Charme. Ansonsten natürlich überhaupt nicht mit den Einkaufszentren in Dubai zu vergleichen.

Von hier aus ging es weiter ins Schifffahrtsmuseum (Darling Harbour). Dieses wird - so hatte ich den Eindruck - von einem Verein und vielen passionierten Sammlern geführt. Denn der Eintritt ist frei und alle Exponate und Ausstellungen sind mit größter Sorgfalt und Liebe hergerichtet. Dort gab es unter Anderem auch alte Rettungsschwimmeranzüge und einen Haibiss zu sehen.

Hier stiess auch Sascha wieder zu uns und da sich das Wetter immer noch nicht wesentlich bessern wollte, beschlossen wir ins “Wildlife” zu gehen. Hier reihen sich nachtaktive Tiere, Känguruhs und Koalas neben den giftigsten Spinnen und anderen Insekten Australiens ein.
Da wir im Wildlife einen “3-Attractions-Pass” erstanden hatten, mussten wir in der wahnsinnig langen Schlange vor dem Aquarium nicht anstehen, sondern durften einen Seiteneingang betreten. *haha* ;-)
Hier konnte man eines der gefährlichen Salties Australiens, ebenso wie Haie, Seesterne und Clownfische (Nemo!!!) bestaunen.

Die dritte Attraktion im Bunde war der Sydney Tower, ein großer Turm von dem aus man die ganze, riesige Stadt bestaunen kann. (Panorama) Dort habe ich auch etwas gesehen, was man - wenn überhaupt - wohl nur einmal im Leben sehen darf: Einen Regenkreis! (Leider ist die Qualität des Videos ziemlich schlecht =()

Den glorreichen Abschluss des Tages erlebten wir im Löwenbräu-Keller! Endlich mal wieder ein g’scheiter Krustenbraten und a g’scheite Mass Bier! Dazu natürlich die bierkellertypische Musik und viele Australier, Chinesen und andere Touristen - ein wahrliches Spektakel! =D

Ostersonntag

Gleich frühs ging es los in die “Blue Mountains” (Panorama 1, Panorama 2), einem weltberühmter Canyon der seinesgleichen sucht! Sie liegen etwas über zwei Zug-Stunden (davon allein eine Stunde bis man aus Monster-Sydney draussen ist) im Landesinneren. Mir fehlen immer noch die Worte um zu beschreiben was man hier sieht - darum lass ich einfach die Bilder in der Gallerie sprechen.
Ich glaube ich habe selten eine schönere Landschaft gesehen (auch wenn hier leider doch schon einige viele Touristen-Autobahnen angelegt sind). =)

Leider war das Wetter nicht vom besten, es war sehr bedeckt und hat immer wieder mal ein paar Tropfen geregnet - was meiner Begeisterung aber keinerlei Abbruch getan hat. Dadurch waren nur weniger Touris unterwegs und wir konnten die Ausblicke entspannter genießen. Durch den Regen wurden die “Touri-Autobahnen” allerdings stellenweise schon arg überschwemmt, was Susanne mal gar nicht gefallen hat. Ich für meinen Teil fand’s sehr genial irgendwie diesen Hindernisparcours überwinden zu dürfen (jaja - ich hab ja auch viiiieeeel längere Beine… *g*).

Um 19:30 Uhr waren wir wieder zurück in Sydney, haben Sascha mit zum Chinesen in Chinatown geschleppt und haben dann noch einen ausgedehnten Spaziergang gemacht: Einfach genial, Sydney bei Nacht!

Ostermontag
Frühs sind wir gleich zur Oper marschiert und haben die letzten zwei Plätze für die erste Führung um 9 Uhr erwischt. Diese war sehr interessant, mir fehlt jedoch die Zeit hier jetzt die gesamte Geschichte nieder zu schreiben. Einige Fakten gibt es bei Wikipedia. Wir durften sogar Fotos im großen Konzertsaal machen (normalerweise verboten) und haben z.B. erfahren, dass allein der Wert des Grundes in diesem Stadtteil 130 Millionen $ beträgt - da zieht’s einem die Schuhe aus!

Nach dem anschließenden Frühstück drehten wir noch eine kleine Runde durch den Botanischen Garten (Panorama) in dem zig tausenden Flughunde leben. Deren Gekreische ist schon ziemlich scary muss ich sagen…

Dann kamen wir auf die glorreiche Idee, mit der Fähre nach Darling Harbour zu fahren. Die Fahrt an sich war wirklich sehr nett (Ausblick) - aber bis wir (neben unzähligen anderen Touris) endlich auf der Fähre waren und es endlich losging verging fast eine Stunde!

Am Ziel haben wir den “Chinesischen Garten der Freundschaft” (angeblich der größte chinesische Garten ausserhalb Chinas) besucht. Meiner Meinung nach eine 100%-ige Touristenfalle. Das Ding ist nett - mehr aber wirklich nicht, es ist nicht mal groß. Und dafür dann auch noch Eintritt zu verlangen find ich wirklich frech!

Aber da wir ja schon eine Tourifalle enttarnt hatten, haben Sascha und ich gleich noch eine Runde in der Monorailbahn gedreht. Diese hat eigentlich keinen wirklichen, verkehrstechnischen Sinn - man kann auch zu Fuss alle Stationen locker in 15 Minuten erreichen und soooo viel sehen tut man von ihr aus auch nicht. Aber für uns alte GTA-Spieler (”Grand Theft Auto” - ein altes Computerspiel) musste diese Rundefahrt natürlich schon sein! ;-)

Nach einer weiteren entspannten, sonnigen Stunde (Ostermontag war das Wetter wirklich 1A!) am Wasser des Darling Harbour musste ich mich leider, leider auch schon wieder auf dem Weg zum Flughafen machen.

Auf dem Rückflug hab ich übrigens eine Studentin aus Südafrika kennen gelernt, die für die Australische Regierung, Abteilung Human Ressources arbeitet - auch sehr interessant! (Ich glaube hier ist es einfach unmöglich wohin zu fliegen ohne dass man jemanden kennen lernt - aber das ist auch irgendwie ziemlich toll so! =))

Zum Schluss ein kleines Sorry für meinen etwas langweiligen Schreibstil, aber morgen steht mein Umzug an und ich habe noch sooooo viel zu tun! =)

Und was natürlich ganz wichtig ist: Ein gaaaanz großes Dankeschön an unseren 5-Sterne-Führer Sascha. Es waren wirklich vier tolle Tage! =)

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